Terrassendielen verlegen: so hält deine Holzterrasse
Terrassendielen aus Douglasie selbst verlegen: Unterkonstruktion, Gefälle, Fugenabstand und Verschraubung Schritt für Schritt erklärt.
Zur AnleitungSchwierigkeit: Leicht · Dauer: 1 Nachmittag · Kategorie: Terrasse
Ein quadratischer Pflanzkübel aus Douglasienbohlen, 40 mal 40 mal 40 Zentimeter, innen mit Folie ausgekleidet. Schwierigkeitsgrad leicht, ein Nachmittag inklusive Kaffeepause. Sieht nach Gärtnerei aus, kostet aber nur einen Bruchteil. Und wenn der Kübel am Ende exakt zum Balkon passt statt umgekehrt, war das kein Zufall, sondern dein Maßband.
Ein selbst gebauter 40er Kübel kostet dich rund 25 bis 35 Euro an Material, das fertige Pendant im Gartencenter gern das Doppelte. Noch günstiger wird es mit Restbohlen vom letzten Projekt, für einen Kübel reichen oft schon die Abschnitte.
Überleg vorher, was in den Kübel soll, denn danach richtet sich die Größe. Kräuter und Sommerblumen sind mit 40 Zentimetern Kantenlänge glücklich, ein Olivenbäumchen oder Bambus will 50er Kantenlänge und entsprechend mehr Erdvolumen, sonst trocknet er ständig aus.
Denk beim Standort an das Gewicht: Ein 40er Kübel voll nasser Erde wiegt gut 50 Kilo. Auf dem Balkon ist das kein Problem, aber schieben willst du ihn danach nicht mehr. Erst positionieren, dann befüllen.
Preis: ab 70 €
Treibt die Schrauben rein, ohne dass dein Handgelenk leidet.
Preis: ca. 15 €
Saubere Schnitte bei Leisten und Latten, ganz ohne Strom.
Preis: ca. 8 €
Zweimal messen, einmal bohren. Spart Löcher, die keiner braucht.
Preis: ca. 15 €
Folie und Gitter sitzen mit ein paar Klammern fest.
Preis: ca. 6 €
Schneidet Dämmung, Folie und Kartons, immer griffbereit.
Preis: ca. 5 €/m
Hält im Beet und auf der Bank viele Jahre, ganz ohne Lasur.
Preis: ca. 20 €
Eine Box, drei Größen, reicht für die nächsten fünf Projekte.
Preis: ca. 15 €
Schützt das Holz vor nasser Erde, das Beet hält Jahre länger.
Für einen 40er Kübel: acht Seitenbretter mit 40 Zentimetern, dazu Bodenbretter und vier Eckleisten. Die Feinsäge reicht, im Baumarkt zuschneiden lassen geht natürlich auch.
Je zwei Bretter an zwei Eckleisten schrauben, so entstehen vier Wandelemente. Vorbohren nicht vergessen, gerade bei den schmalen Leisten.
Die vier Wände zum Quadrat verschrauben und den Boden mit kleinen Fugen einsetzen. Die Fugen sind Absicht, hier läuft später Wasser ab.
Zusätzlich vier bis fünf Löcher mit 10 Millimetern in den Boden. Ohne Abfluss wird der schönste Kübel zur Sumpflandschaft.
Teichfolie innen antackern, oben sauber umschlagen und an den Bodenlöchern mit dem Cutter kreuzweise einschneiden. Zum Schluss zwei Leisten als Füße darunter, damit Luft unter den Kübel kommt.
Der häufigste Kübel-Killer. Ohne Löcher ersäuft die Pflanze und das Holz fault vom Boden her.
Die Folie schützt das Holz, muss aber an den Bodenlöchern geöffnet werden. Sonst baust du eine wasserdichte Wanne.
Ohne Füße steht der Boden dauerhaft im Feuchten. Zwei Leisten oder Möbelfüße darunter und der Kübel hält Jahre länger.
Vor dem Bepflanzen kommt die Drainage: 5 Zentimeter Blähton auf den Boden, darüber ein Stück Unkrautvlies, dann erst die Erde. So bleiben die Ablauflöcher frei und die Wurzeln stehen nie im Wasser. Beim Gießen gilt: lieber seltener und durchdringend als täglich ein Schluck.
Im Winter rückt der Kübel an die Hauswand und bekommt eine Styroporplatte oder zwei Holzleisten unter den Boden, das schützt Wurzelballen und Holz vor Dauerfrost von unten. Jedes Frühjahr einmal die Folie kontrollieren, kleine Risse lassen sich mit Reparaturband flicken, bevor Erde ans Holz kommt.
Frag den Wicht. Er sagt dir, welches Werkzeug und Material du wirklich brauchst und was du dir sparst.
Werkzeug finden40 mal 40 Zentimeter reicht für Kräuter, Rosen oder einen kleinen Zierbaum. Für Oliven oder Bambus lieber 50er Kantenlänge.
Ja, 5 Zentimeter Blähton oder Kies unten rein, dazwischen ein Stück Vlies, dann die Erde. Verhindert verstopfte Ablauflöcher.
Mit intakter Folie, Ablauf und Füßen locker 10 Jahre. Ohne diese drei Dinge oft nur zwei Sommer.
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